6.1. Zur Evaluation des Arbeitsplanes Leseförderung und Lesemotivation wird am Ende des ersten, zweiten und dritten Schuljahres mit jedem Schüler bzw. jeder Schülerin der Georg-Müller-Grundschule der Stolperwörter-Lesetest (STOLLE) nach Wilfried Metze, Berlin, durchgeführt. Dieser Test erfasst das Lesetempo, die Genauigkeit und das Leseverständnis der teilnehmenden Kinder. Die Ergebnisse werden im Einzelnen protokolliert und mit den Auswertungsschablonen des Lesetests verglichen. So wird den beteiligten Personen (dem Lehrer, der Lehrerin, dem Schulleiter, den Eltern und dem Vorstand der Privatschule) ein Einordnungsrahmen ermöglicht, mit dessen Hilfe eine Objektivierung der Leistungsbeurteilung sichergestellt wird. Die entsprechenden Normtabellen des Lesetests dienen der Evaluation und geben zugleich den Leseleistungsstand des einzelnen Schülers wieder. Starke Normabweichungen von Leseleistungen machen die Notwendigkeit genauerer Diagnose (siehe 3.4.) deutlich. Im Laufe der Jahre wird die Georg-Müller-Grundschule aber auch eine eigene Auswertungsschablone entwickeln, die als Vergleichsbarometer herangezogen werden kann. Dazu werden alle Ergebnisse der Tests gesammelt und ausgewertet. Der Schulleiter wird über die jeweiligen Ergebnisse unterrichtet.
6.2. Für den Bereich „Schulleben“ werden Ordner angeschafft, die die Arbeitsergebnisse katalogisieren und jedem zur Ansicht bereitstehen. Sie dienen der Evaluation und der Dokumentation der oben beschriebenen Aktionen (Georg-Müller-Tag, Lehrerfortbildung, etc.).
6.3. Im Jahr 2005 werden Arbeitsgruppen gebildet, die sich aus Eltern, Lehrern und Vorstandsmitgliedern zusammensetzen. In den jeweiligen Gruppen werden pädagogische Grundfragen zu den Georg-Müller-Schulen (Grund- und Gesamtschule) reflektiert und Ergebnisse bewertet. Auf diesem Weg erfährt die Grundschule eine Rückmeldung seitens der Eltern (Elternfeedback).