Wertevermittlung an der GMS

Nach Vorgabe des Ministeriums erhalten die Schülerinnen und Schüler zur Beurteilung ihres Arbeits- und Sozialverhaltens am Ende des Halbjahres bzw. Schuljahres Kopfnoten.
Das Kollegium der GMS-Grundschule möchte aber nicht nur allein das Verhalten der Kinder beurteilen, sondern auch eine Hilfestellung anbieten.
Daher wird im laufenden Schuljahr die Wertevermittlung als Projekt in den Vordergrund gerückt und in das Schulleben der GMS implementiert.
Die Umsetzung erfolgt in möglichst vielen Bereichen.
Monatlich wird ein Charakterzug als Tugend des Monats deklariert. Sie wird jeweils in einer Schülerandacht den Kindern durch Lehrkräfte vorgestellt. In den darauf folgenden Schulwochen werden die Lehrer diese Tugend im Unterricht wiederholt thematisieren und deren Umsetzung durch Beispiele verdeutlichen. Dazu wird den Kindern ein Lernvers aus der Bibel vorgestellt. Die Bibelworte werden auf ein großes Plakat geschrieben und zur steten Erinnerung im Schulgebäude aufgehängt. Zudem erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Ordner mit entsprechenden Arbeitsblättern.
Die Eltern der Grundschule werden gebeten, dieses Projekt aktiv zu unterstützen, indem sie zu Hause auch die jeweilige Tugend des Monats thematisieren und pflegen.

Das Projekt Wertevermittlung begann nach den Herbstferien und stellte die Verantwortung als erste Tugend in das Blickfeld der Kinder.
Die Schülerinnen und Schüler sollten sich in den folgenden Schulwochen insbesondere bemühen, Arbeitsaufträge verantwortlich (verbindlich) auszuführen. Das regelmäßige Erinnern führt zu einem Training des Verhaltens, das sich im besten Fall verselbstständigt. Natürlich sind wir uns als Lehrer bewusst, dass eine wirkliche, dauerhafte Veränderung nur durch Gottes Geist bewirkt werden kann.